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Erhebung der österreichischen Scientific Community in der Zirkumpolarforschung — Ergebnis

Die Arbeitsgemeinschaft Arktis und Subarktis (A.A.S.) führte von Mai bis Juli 2009 eine Erhebung von in Österreich tätigen WissenschafterInnen und Studierenden durch, deren Schwerpunkt die Arktis-, Subarktis- oder Antarktisforschung ist.

Untersuchungsgebiet

Abb.1 Verteilung nach Regionalgebiete

Ein Ziel davon war, ForscherInnen und Institutionen verschiedenster Disziplinen einander vorzustellen und somit das Netzwerken für interdisziplinäre Projekte zu erleichtern. Ein weiteres Anliegen dieser Erhebung war, die österreichische Scientific Community in der Zirkumpolarforschung sichtbar zu machen. Denn im Zuge der Entwicklung von Forschungsprojekten und Einwerbung von Fördermitteln zeichnet sich für viele KollegInnen immer wieder folgende Problematik ab: Je weniger ein Forschungsbereich in Österreich etabliert oder für Förderstellen sichtbar ist, desto häufiger erscheint es diesen Stellen als wenig sinnvoll, hier Gelder zu platzieren. Dies betrifft jedoch auch das Lukrieren von Geldern aus internationalen Fördertöpfen, in die nationale Fördergelder beizutragen sind.

Daher möchten wir mit dieser Erhebung österreichische wissenschaftliche Förderungsfonds über das tatsächliche Vorhandensein einer aktiven, vielfältigen und international vernetzten zirkumpolaren Scientific Community informieren. Da viele Themen, die diese Regionen betreffen auch interdisziplinär behandelt werden, luden wir ForscherInnen sämtlicher Fachrichtungen der Geistes-, Sozial-, technischen-, Naturwissenschaften etc. ein, teilzunehmen.

Verteilung der Forschungszweige in den Regionalgebieten

Abb.2 Verteilung der Forschungszweige in den Regionalgebieten

Verteilung der Wissenschaftszweige

Abb. 3 Verteilung der Wissenschaftszweige

Es beteiligten sich 34 WissenschafterInnen. Davon sind 30 Personen in der vorliegenden Zusammenstellung namentlich ausgewiesen. Vier weitere Personen sind in der internen Liste, die nur TeilnehmerInnen der Erhebung zur Verfügung steht, enthalten. Die Zusammensetzung der erhobenen Zirkumpolarforschungscommunity wird in den Diagrammen in regionale Forschungsgebiete, Forschungszweige, institutionelle Anbindungen, berufliche Positionen und Geschlecht aufgeschlüsselt. Da sich nicht alle TeilnehmerInnen allen Kategorien zugeordnet haben, stimmt die Gesamtzahl der Personen in den Diagrammen nicht immer mit der TeilnehmerInnenzahl überein. In der nachfolgenden Liste werden die ForscherInnen mit Angaben zu Projekten, Schwerpunkten und Institutsanbindungen vorgestellt.

Daten der Erhebung (Stand 23.04.2010) als pdf-Datei: erhebung.pdf

Institutionelle Verankerung

Abb. 4 Institutionelle Verankerung

Verteilung der Karrierestufen

Abb. 5 Verteilung der Karrierestufen

Verteilung nach Geschlecht

Abb. 6 Verteilung nach Geschlecht

Die TeilnehmerInnen wurden über einen Aufruf im Internet, einschlägige Verteiler und individuelle Weiterleitungen der Einladung kontaktiert. Daher kann sicherlich nicht von einer vollständigen Erhebung der in diesen Gebieten tätigen WissenschafterInnen ausgegangen werden und nicht auf eine Grundgesamtheit geschlossen werden. Angesichts dieser in Österreich nicht besonders prominenten Forschungsregionen sind wir positiv überrascht, dass die durchaus große TeilnehmerInnenzahl auch über sämtliche Karrierestufen verteilt ist. Dies deutet einerseits darauf hin, dass die Zirkumpolarforschung bereits eine beachtliche Geschichte hinter sich hat und andererseits mit Studierenden und JungwissenschafterInnen eine innovative Zukunft haben wird.

Text und Diagramme dieser Seite als pdf-Datei: erhebung_txt_grafik.pdf

Text: Gertrude Eilmsteiner-Saxinger; Diagramme: Annett Bartsch; Adaptiert für Web: Markus Hirnsperger

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